So reinigst du dein Sägeblatt

Sägeblatt reinigen

Sägeblatt reinigen in nur 15 Minuten

Ich hab die letzten Tage ziemlich viel Kiefer zugeschnitten und wer das mal in Form einer Massenproduktion an Tischkreissäge und Kappsäge gemacht hat, der stellt recht schnell fest: alles kacke!
Das Zeug ist mega harzig und hinterlässt das Sägeblatt in entsprechendem Zustand. Alles ist sahnemäßig verklebt und zugesetzt mit Spänen.

Sägeblatt reinigen voll verharzt

Zwar sägt das gute Stück natürlich immernoch zuverlässig, aber das Werkstück flutscht irgendwann nicht mehr so richtig zwischen Parallelanschlag und Sägeblatt. Ein weiteres Manko: es hinterlässt schneller Brandspuren und produziert ggf. Ausrisse – wenn man nicht so einen coolen Null-Toleranz-Einsatz hat.

Naja, wie dem auch sei… Hilft ja alles nix. Nun müssen wir das Sägeblatt erstmal reinigen!

Sägeblatt reinigen - notwendige Chemie!

Das Handwerkzeug, welches die gute Putzfee dafür braucht ist schnell besorgt. Ich nutze dafür im Wesentlichen eine Wanne, in der ich das alles mache. Weiterhin eine alte Zahnbürste sowie ein wenig Chemie.

Es gibt da zwei Mittel, die sich bei mir bisher immer bewährt haben, die auch ähnlich funktionieren:

Was genau davon wir nehmen, ist eigentlich egal. Ich habe bisher beide Varianten probiert. Beides funktioniert astrein, sodass ich immer das kaufe, was bei Amazon* gerade günstiger ist.

Sägeblatt reinigen - der komplette Prozess

Ladies und Gentlemen, an die Waffen. Los geht’s mit dem Sägeblatt reinigen. Wir schnappen uns den Grillreiniger und die Zahnbürste!

Sägeblatt reinigen Chemie

Die Sägeblätter werden in eine Wanne gelegt. Ich nehme dafür eine kleine Plastikwanne, die sonst für Wäsche missbraucht wird.

Nachdem die Sägeblätter eingesprüht sind (natürlich von beiden Seiten), muss die Chemie erstmal ihres Amtes walten. Das Zeug muss so gute 10 Minuten einwirken. In der Zeit wird das mit Sägespänen zugesetzte Harz gelöst.

Die eigentliche Reinigung erfolgt dann mit einer Zahnbürste. Und zwar ebenfalls von beiden Seiten! 

Sägeblatt reinigen Zahnbürste
Sägeblatt reinigen geputzt

Nachdem beide Seiten erfolgreich mit der Zahnbürste bearbeitet worden sind, wird abgespritzt. Richtig! Mit Wasser! Warmem Wasser um genau zu sein. Warum genau, weiß ich leider nicht, aber der Hersteller empfiehlt es so in einer Packungsbeilage. Ich schätze mal es schadet nicht, wenn man sich einfach dran hält und das nicht weiter hinterfragt.

Im Anschluss haben wir astrein glänzende Sägezähne und ein sauberes, wieder vollständig einsatzbereites Blatt.

Sägeblatt reinigen fertig

Fazit

Und das war es im Grunde auch schon. Ich weiß noch – als ich neu in dem Business war – habe ich mich ständig gefragt, warum die Schnittqualität bei mir nach einer Weile so leidet. Als ich das Sägeblatt im heimischen Bauhaus dem Schärfdienst präsentierte, riet man mir dazu das erstmal zu säubern, da das Schärfen teurer ist als das Blatt neu kostet. Der Mitarbeiter sagte mir noch mit welchen Mittel das am besten geht und siehe da: er hatte recht.

In etwa 15 Minuten war das Sägeblatt wieder blitzeblank und hat seinen Dienst wie am ersten Tag verrichtet.

Wenn ihr die gleichen Probleme habt, solltet ihr vielleicht auch euer Sägeblatt reinigen 🙂 .

Ach ja… Wenn ihr noch wissen wollt was ich da für coole Sägeblätter nutze: das sind die guten schwarzen von Makita – Marke “Makblade Plus”. Die sind meiner Erfahrung nach ziemlich gut, leise und preiswert. Ich verlinke euch hier mal eines in 216er Größe:

Ich hoffe der Beitrag hat euch gefallen. Wenn dem so ist, besucht mich gern auf Instagram und lasst Liebe da. Ich freue mich darauf von euch zu hören 🙂

Ansonsten gerne auch mal im Blog stöbern. Ich hab da noch zwei Beiträge, die sich ebenfalls um die Tischkreissäge drehen:

Natürlich könnt ihr auch den Newsletter abonnieren. Ich hab mir ganz fest vorgenommen dieses Jahr noch einen zu schreiben. Mal schauen ob das klappt. Ihr werdet es erleben 🙂 .

Ach ja: das ist kein Spam-Newsletter! Das verspreche ich euch hoch und heilig!

Dieser Beitrag enthält Werbung. Alle mit einem Sternchen (*) markierten Links sind Amazon Affiliate Links. Solltet ihr über den link etwas kaufen erhalte ich eine kleine Provision -für euch entstehen dabei keine Mehrkosten.

Taschenlochvorrichtung – Welche ist die richtige?

Taschenlochvorrichtung Titel

Taschenlochvorrichtung - welche ist die Richtige?

Dieser Artikel ist keine Anleitung im eigentlichen Sinne. Es geht mir hier eher darum von meinen Erfahrungen mit verschiedenen Taschenloch-vorrichtungen zu berichten bzw. eine geeignete Taschenlochvorrichtung zu finden.
Im Laufe der Jahre habe ich dann doch mal so die ein- oder andere Taschenlochvorrichtung benutzen und ausprobieren können und ich muss sagen, dass mir das System an sich ziemlich gut gefällt.
Man hat eine Verbindung, die mehr oder weniger schnell gemacht und – bei richtiger Umsetzung – von außen nicht zu sehen ist.

Viel Spaß beim Lesen.

Taschenlochvorrichtung - um welche geht es überhaupt?

Vorrichtungen um Taschenlöcher anzufertigen gibt es bekanntlich wie Sand am Meer. Einige davon ziemlich teuer, andere wiederum für wenig Geld. Einige groß, einige klein, etc.
Ich möchte hier drei verschiedene Typen miteinander vergleichen, von denen ich denke, dass die repräsentativ für alle Modelle sind, die ich bisher gesehen habe und möchte am Ende noch ergänzen, warum ich mich für die günstigste – das Undercover Jig – und die teuerste Variante – das K5 von Kreg – entschieden habe.

Wolfcraft Undercover Jig

Klein, handlich, transportabel und vielseitig.

Kreg K4

Die gute Mittelklasse. Immernoch transportabel, aber auch stationär einsetzbar.

Kreg K5

Das Schwergewicht und meine letztendliche Entscheidung. 

Ich weise nochmal explizit darauf hin, dass das alles Amazon Affiliate Links sind. Solltet ihr etwas über diese Links kaufen (no pressure), erhalte ich eine kleine Provision – ohne Aufpreis für euch. Das hilft mir ziemlich dabei Beiträge wie diesen zu schreiben und motiviert mich auch weitere Themen in Angriff zu nehmen um euch zu helfen 🙂 . 

Es geht hier – wie ihr euch wahrscheinlich schon gedacht habt – um die drei oben genannten Kandidaten:

– Das Undercover Jig von Wolfcraft
– Das K4 von Kreg
– Das K5 von Kreg

Alle Taschenlochvorrichtungen

Mit jeder dieser Vorrichtungen habe ich gearbeitet und bin soweit alles in allem auch mit jeder Lösung sehr zufrieden. Einschränkungen und Erfahrungen möchte ich euch hier im Folgenden präsentieren.

Wolfcraft Undercover Jig - ein Alleskönner?

Bis vor zwei Jahren hatte ich mal so gar nichts mit Taschenlöchern zu tun. Ich wusste nichteinmal was eine Taschenlochvorrichtung ist, bis ich bei Youtube mal gesehen habe, wie die Amerikaner ihre Schränke und Kommoden bauen.
Ich hab mich daraufhin viel mit dem Thema beschäftigt, denn das sah in den Videos immer ziemlich cool aus und war eben eine sehr schnelle und einfach zu realisierende Verbindung.

Den letztendlichen Kaufimpuls gab mir dann nicht die Firma Wolfcraft, sondern ein Gespräch mit einem Instagram Kollegen und für diesen Tipp bin ich ihm bis heute noch dankbar.

Aber zum eigentlichen Produkt: die Wolfcraft Undercover Taschenlochvorrichtung kommt mit einer Hand voll Zubehör in einem Kunststoffkoffer daher. Es sind ein paar Schrauben, sowie Stopfen für die Löcher dabei. Alles eher so larifari und man braucht es nicht unbedingt.
Was man allerdings braucht ist der mitgelieferte Bohrer mit Stellring sowie der knapp 15cm lange Bit. Die Ausführung des Bits gibt es in Torx oder in Kreuzschlitz. Ich empfehle ganz klar Torx – auch wenn die Variante etwas teurer ist. Man hat hier den Vorteil, dass die Schrauben-Antriebe einfach nicht durchdrehen. Egal wie blöd man sich beim Einschrauben anstellt.

Taschenlochvorrichtung wolfcraft oben

Die Vorrichtung selbst passt ganz easy in die Hand eines ausgewachsenen Mannes (oder Frau – wir wollen ja niemanden diskriminieren).

Sie ist größtenteils aus Kunststoff gefertigt, was aber nicht heißt, dass die Taschenlochvorrichtung nicht robust ist – das Gegenteil ist der Fall. Ihr könnt euch nicht vorstellen wie oft mir dieses Ding bereits auf den Boden gefallen ist, ich es irgendwo eingeklemmt habe oder mit Gewalt per Schraubzwinge an ein Brett geklemmt hab.

Die grundsätzliche Funktionweise der Taschenlochvorrichtung ist einfach:
es sind verschiedene Brettstärken an der Vorrichtung selbst vorgegeben, an denen die Vorrichtung auch einrastet. Man stellt es also auf die Rastposition, die der tatsächlichen Brettstärke am nächsten kommt. Danach wird die Vorrichtung hochkant aufgestellt und der Bohrer eingelegt – und zwar so, dass er 2-3mm über dem Boden schwebt. Anschließend wird die Position des Bohrers mithilfe des mitgelieferten Stellrings fixiert, sodass nicht tiefer gebohrt werden kann.

Einen großen Nachteil hat die Vorrichtung: man muss das Ding entweder Loch für Loch mit maximaler Kraft ans Werkstück anpressen um ein Loch zu bohren, oder aber man zwingt es fest – was wiederum den Nachteil hat, dass ziemlich viel Zeit dabei drauf geht – je nachdem wie viele Löcher gebohrt werden müssen.

Diesem gravierenden Nachteil stehen jedoch zig Vorteile gegenüber: die Taschenlochvorrichtung ist hochgradig transportabel und kann an jeder beliebigen Stelle angebracht werden. Die Stärke des Werkstücks kann auch über die angegebene Maximalstärke von 38mm hinaus gehen. Das ist kein Problem.

Fun Fact nebenbei: ich habe meine Werkbank – bestehend aus 80 x 60mm Fichtenlatten mithilfe des Undercover Jigs gebaut und die ist mega stabil.

Taschenlochvorrichtung Werkbank bauen

Ein weiterer riesen Vorteil der Taschenlochvorrichtung ist der Fakt, dass man auch am Stirnende sehr langer Latten Löcher anbringen kann. Das geht mit den anderen Vorrichtungen leider nicht (ohne Zukaufteile).

Ich habe mit dieser kleinen Taschenlochvorrichtung ins Thema hineingefunden und ich bereue den Kauf keineswegs. Im Gegenteil: obwohl ich mittlerweile das Kreg K5 besitze, ist das Wolfcraft Gerät immernoch desöfteren im Einsatz – eben wegen seiner Vielseitigkeit.

Kreg K4 Taschenlochvorrichtung - die Mittelklasse

Neben den ganz kleinen Taschenlochvorrichtungen gibt es natürlich noch weitere. Als Beispiel für die Mittelklasse habe ich mir hier mal die Taschenlochvorrichtung mit dem einfachen Namen “K4” von Kreg herausgepickt.

Taschenlochvorrichtung Kreg K4 von oben
Taschenlochvorrichtung Kreg K4 von der Seite

Diese Taschenlochvorrichtung ist etwas größer als der Gegenspieler von Wolfcraft. Es gibt vorgebohrte Löcher, sodass man es bspw. an einer Werkbank anschrauben kann. Eine weitere Möglichkeit zur Fixierung ist hinten an der Vorrichtung. Man kann das Gerät mit der Kreg Einhandzwinge wunderbar an einem Tisch festzwingen. Die Aussparung hinten ist genau dafür gemacht.


Ein großer Vorteil dieser Vorrichtung ist direkt auf den ersten Blick erkennbar: man spannt nicht die Taschenlochvorrichtung am Werkstück fest, sondern legt das Werkstück rein und zwingt es per Kniehebelspanner fest. Den Anpressdruck kann man dabei ganz individuell einstellen und sorgt so dafür, dass nichts wackelt – ziemlich cool gelöst, wenn man kleinere Werkstücke bearbeitet.

Taschenlochvorrichtung Kreg K4 Bohrtiefe einstellen

Die Bohrtiefe lässt sich an der Taschenlochvorrichtung selbst einstellen. Dazu legt man den Bohrer in die entsprechende Aussparung hinein und schiebt das breite Ende auf die Materialstärke, die man zu bohren gedenkt. Die Arretierung erfolgt wie beim Wolfcraft Jig mittels Stellring.

Das ganze Zubehör – also Bohrer, Bit sowie Stellring lassen sich zum Transport oder zum Verstauen unter der Vorrichtung festklemmen. Leider habe ich davon kein Bild gemacht.
Kreg liefert übrigens standardmäßig einen Bit mit Vierkantantrieb aus. Wenn man den benutzen möchte, ist man mehr oder weniger auf die hauseigenen Schrauben von Kreg angewiesen. Diese sind zwar nicht unbedingt schlecht, aber der Antrieb ist (zumindest in meinen Projekten) ganz anders als alle anderen Antriebe, die ich so benutze.

Taschenlochvorrichtung Kreg K4 Bohrlehre

Die Bohrlehre an sich ist (wie auch beim nachfolgen Kreg K5) aus der Taschenlochvorrichtung herausnehmbar. Damit kann man das Ding in etwa genauso benutzen wie auch die Wolfcraft Vorrichtung. Es wird jedoch ein kleiner Zusatz benötigt, den man dazu kaufen kann. Das wäre dieser hier:

Da die Bohrlehre beim K4 und K5 baugleich ist, kann die Lehre für beide Taschenlochvorrichtungen genutzt werden. Die Einstellung und Benutzung läuft dann ziemlich genau wie beim Wolfcraft Jig auch.

Der Grund, warum ich mich gegen das günstigere Kreg K4 und für das teurere Kreg K5 entschieden habe ist zweierlei:

1. Die Auflagefläche an den Seiten ist leider nicht vorhanden. Das könnte man natürlich irgendwie unterfüttern, aber das ist aus meiner Sicht nichts halbes und nichts ganzes. Letzten Endes würden die Brettchen dann wegrutschen und wenn man die festmacht, dann kann man sich auch gleich die größere Variante holen.

2. Und das ist mein Hauptgrund gewesen: wenn man größere Bretter hat, in die man bohren möchte, muss man um das Werkstück herum greifen um an die Arretierung des Kniehebelspanners zu kommen. Das ist mir bei der Arbeit mit dem K4 immer ein ziemlicher Dorn im Auge gewesen.

Das Jig an sich ist schon ziemlich gut, aber man muss diesen Umstand eben mit berücksichtigen. Sofern man mit der Taschenlochvorrichtung nur kleinere Werkstücke bearbeitet, ist das aber kein wirklicher Nachteil.

Kreg K5 Taschenlochvorrichtung - das Schwergewicht unter den Vorrichtungen

Taschenlochvorrichtung Kreg K5 komplett

Da steht das Ding in seiner ganzen Pracht. Majestätisch in royalem blau! Mein absoluter Favorit, wenn es darum geht Taschenlöcher zu bohren. Das Kreg K5 ist zwar nicht sonderlich portabel, aber es bietet in der kleinsten Ausführung bereits mehrere Vorteile.

Taschenlochvorrichtung Kreg K5 oben

Die robusten, seitlichen Auflageflächen verhindern ganz zuverlässig ein Kippeln des eingespannten Werkstücks – auch wenn es mal etwas länger ist.
Die Arretierung des Werkstücks erfolgt genau da, wo man ohnehin die ganze Zeit steht: am Hintern der Taschenlochvorrichtung. Selbstverständlich ist der Spanner auch hier ganz individuell einstellbar.

Auch die Höhe ist – ähnlich wie beim K4 durch das herausziehen der Bohrlehre einstellbar. Eine leicht abzulesende Skala ist an der Seite aufgedruckt. Man stellt sich einfach die Höhe ein, die am nächsten an die tatsächliche Stärke des Werkstücks herankommt.

Taschenlochvorrichtung Kreg K5 Höhenverstellung

Die Vorrichtung kommt mit einem Absaugadapter, der ziemlich was taugt. Gerade wenn man viele Löcher nacheinander bohrt hilft es enorm und spart viel Zeit bei der Entfernung des Bohrstaubs.

Das mitgelieferte Zubehör – im Wesentlichen wie auch vorher: Bohrer, Bit und Stellring – kann in den seitlichen Auflagen verstaut werden. Kreg liefert hier zwar noch eine Einstellhilfe für den Bohrer sowie eine kleine Hilfsvorrichtung zur wiederholgenauen Positionierung des Werkstücks mit, aber das benutze ich kaum. Das liegt einfach in den seitlichen Auflagefächern rum und versauert da 🙂 .

Taschenlochvorrichtung Kreg K5 hinten
Taschenlochvorrichtung Presse

Die Spannvorrichtung funktioniert ganz bequem von hinten. Wenn man den Hebel nach unten drückt, wird das Werkstück an die Bohrlehre gedrückt und man kann bequem von hinten seine Löcher bohren.

Im großen und ganzen ist hier zu sagen, dass das zwar die größte Taschenlochvorrichtung ist, die mir bisher untergekommen ist, aber mit Abstand auch die beste. Die Zeitersparnis, die ich beim Arbeiten damit im Vergleich zu den anderen Vorrichtungen gewinne ist schon enorm. Man spannt das Werkstück fest, bohrt ein Loch, führt das Werkstück weiter, spannt es fest, bohrt ein weiteres Loch – und so weiter.
Es gibt keine Zwinge, die man vorher festspannen muss und man muss auch nicht um ein Werkstück herum greifen. Alles ist in greifbarer Nähe.

Fazit

Ich hoffe diese kleine Übersicht hat euch gefallen. Sofern ihr noch nicht mit Taschenlöchern vertraut seid, kann ich euch nur ans Herz legen: probiert es mal aus. Das macht echt Laune und so eine Schublade bspw. ist damit recht schnell zusammengebaut. Mit der richtigen Taschenlochvorrichtung ist das eine Sache von wenigen Minuten.

Ach ja… Auch wenn es danach aussieht (und die Leute meckern und motzen ja gern desöfteren mal wegen sowas): dieser Beitrag ist weder von Wolfcraft noch von Kreg gesponsort, sondern ist zu 100% auf meinen eigenen Mist gewachsen. Ich erhalte dafür kein Geld und habe mir die Vorrichtungen selbst gekauft bzw. bei einem Kollegen in der Werkstatt testen können.

Ich hoffe der Beitrag hat euch gefallen. Wenn dem so ist, besucht mich gern auf Instagram und lasst Liebe da. Ich freue mich darauf von euch zu hören 🙂

Ansonsten gerne auch mal im Blog stöbern. Da steht zwar noch nicht sooo unfassbar viel drin, aber das wird sich noch füllen 🙂 .

Natürlich könnt ihr auch den Newsletter abonnieren. Ich hab mir ganz fest vorgenommen dieses Jahr noch einen zu schreiben. Mal schauen ob das klappt. Ihr werdet es erleben 🙂 .

Dieser Beitrag enthält Werbung. Alle mit einem Sternchen (*) markierten Links sind Amazon Affiliate Links. Solltet ihr über den link etwas kaufen erhalte ich eine kleine Provision -für euch entstehen dabei keine Mehrkosten.

Winkelanschlag Spiel beseitigen

Titelbild Winkelanschlag Spiel beseitigen

Spiel im Winkelanschlag eliminieren

Die Besitzer einer Tischkreissäge kennen es nur zu gut: man kauft sich eine neue Tischkreissäge und der mitgelieferte Winkelanschlag ist spielbehaftet. Das ist nicht nur ärgerlich, sondern schadet auch der Präzision beim Arbeiten.
Nachdem ich letzte Woche gezeigt habe, wie man die Tischkreissäge mit einfachsten Mitteln richtig pflegen und einstellen kann, soll es heute darum gehen das Spiel im Winkelanschlag zu eliminieren.

Das Problem (bei meiner Makita 2704 (*)):

Gekaufte Lösungen

Für diejenigen, die keine Zeit haben den Winkelanschlag umzubauen oder sich das nicht zutrauen, gibt es selbstverständlich auch Lösungen. Ich verlinke hier mal eine Variante, die ich für absolut gut befunden habe:

Das Gerät ist hauptsächlich aus Aluminium – also vom Material her nicht großartig anders als ein mitgelieferter Winkelanschlag. Es lässt sich spielfrei justieren und rastet bei allen wichtigen Winkeln ein. Sollte der Winkel doch mal etwas “spezieller” sein, so kann die Raste einfach entfernt werden. Der Winkelanschlag ist dann komplett frei justierbar. Er kommt weiterhin mit einer soliden Anschlagbacke sowie einem Stop-Klotz, der justiert werden kann.

Ich hatte mehrfach die Möglichkeit den Winkelanschlag zu testen und er ist absolut hochwertig. Den mitgelieferten Anschlägen von Tischkreissägen ist er meilenweit überlegen. Die Lieferzeit ist leider etwas lang, weil der Anschlag aus Fernost kommt – was aber mittlerweile kein Indikator mehr für mangelnde Qualität ist. Meiner Ansicht nach ist oftmals sogar das Gegenteil der Fall.

Aber naja, darum soll es in diesem Beitrag nicht gehen…

Winkelanschlag Spiel eliminieren - was wird benötigt?

Gehrungslehre: bei Amazon kaufen (*)
Vorkörner: bei Amazon kaufen (*)
Bohrer: bei Amazon kaufen (*)
Bohröl: bei Amazon kaufen (*)
Gewindeschneider: 
bei Amazon kaufen (*)
Kunststoffschrauben M5: bei Amazon kaufen (*)

Schraubendreher und Inbus: Sollte vorhanden sein!
Feile oder Schleifpapier: um den Grat zu eliminieren!
Tischbohrmaschine oder Akkuschrauber: um gerade Löcher zu bohren sollte eine Tischbohrmaschine vorhanden sein. Zur Not geht es aber auch mit einem Akkubohrer. Präzision ist hier nicht soooo krass wichtig. Das Loch sollte zum Ende hin nur nicht ausreißen.

Los gehts - Winkelanschlag demontieren

Als erstes muss der Winkelanschlag demontiert werden. Das ist zwingend notwendig, weil wir an die Aluschiene dran wollen, die den Anschlag in der Nut der Tischkreissäge führt.

Bei meinem Winkelanschlag sind ein paar sehr sehr kleine Madenschrauben dabei gewesen. Diese sollten auf keinen Fall verloren gehen – also aufpassen, bitte!

Löcher anzeichnen und bohren!

Bei der Methode, die wir hier durchführen, ist es unumgänglich ein paar Löcher in die Führungsschiene des Winkelanschlags zu bohren. Dazu muss zuerst die Mitte der Schiene gefunden werden. Am einfachsten ist es die Stärke auszumessen und die Hälfte davon mithilfe des Gehrungswinkels einzuzeichnen.

mit Gehrungswinkel einzeichnen
Linie anmalen

Nachdem die Mittellinie gefunden und einzeichnet ist, sollten gleichmäßig die Positionen eingezeichnet werden, in die im Anschluss die Löcher in die Führungsschiene des Winkelanschlags gebohrt werden.
Ich habe über die gesamte Länge fünf Löcher gebohrt und es hat sich herausgestellt, dass das eine gute Anzahl gewesen ist (das Foto für die Position der Löcher ist leider etwas unscharf. Sorry dafür!).

Wir möchten hinterher M5 Schrauben in den Winkelanschlag schrauben. Aus diesem Grund bohren wir die Löcher mit einem 4,5mm Bohrer. Es macht Sinn die Löcher mit einem Vorkörner vorzukörnen (hihi, Wortspiel 🙂 ). Dadurch rutschen wir mit dem Bohrer nicht ab.
Falls ein solcher Bohrer nicht vorhanden ist: das Set, was ich weiter oben in der Materialliste verlinkt habe, enthält einen entsprechenden Bohrer. Es ist grundsätzlich sinnvoll ein Set mit Bohrer in 0.5er Schritten zu haben – sowohl für Holz als auch für Metall.

Das Bohren geht am einfachsten mit einer Tischbohrmaschine und einem Maschinenschraubstock. Da es aber nicht so unbedingt wichtig ist, dass die Löcher zu 100% gerade und im rechten Winkel gebohrt sind, können wir uns zur Not auch mit einem Akkuschrauber behelfen. Es ist nur darauf zu achten, dass wir mit dem Loch nicht auf der Ober- oder Unterseite des Winkelanschlags rauskommen.

Sind die Löcher gebohrt, können die Gewinde geschnitten werden. Ich mache das immer am liebsten von Hand, weil man damit mehr Gefühl hat. Dazu sollten wir auf jeden Fall das Bohröl nehmen, da sonst ggf. der Gewindeschneider (bspw. wenn der nicht mehr ganz scharf ist) abbrechen kann. Das wäre ärgerlich.

Gewinde schneiden
Löcher fertig

Am Ende können wir gern noch probieren, ob wir alles richtig gemacht haben, indem wir eine der Kunststoffschrauben einschrauben. Wenn es soweit passt, sollte die Kunststoffschraube spielfrei im Winkelanschlag sitzen.

Ach ja… Grat bitte noch entfernen. Das geht am besten mit einer Feile oder feinem Schleifpapier. 240er oder 320er Körnung sollte passen!

Jetzt kommt die Magie!

Bis hierhin war alles soweit kein Problem, aber behebt unser Problem des wackelnden Anschlags nicht. Im Gegenteil: mit der Schraube im Loch passt der Winkelanschlag nichteinmal mehr in die Nut, daher bringen wir nun etwas Magie ins Spiel.
Einige haben sich sicherlich schon gefragt “warum eigentlich Kunststoffschrauben!?!” – nun, einerseits läuft es sanfter, wenn Plastik gegen das Metall in der Nut reibt. Andererseits ist Plastik sehr viel einfacher zu bearbeiten. Und genau das machen wir nun mit den Schrauben: wir bearbeiten die auf zwei Wegen. Schnappen wir uns also eine Säge und legen los:

1. Wir sägen den Kopf der Schraube ab, sodass wir einen M5 Gewindestift haben!

2. Wir sägen einen Schlitz ans Kopfende des Gewindestiftes, sodass wir mit einem Schraubendreher oder Phasenprüfer reinkommen und eindrehen können.

Schraube bearbeiten

Da ich der unbegabteste Fotograf auf diesem Planeten bin ist leider auch dieses Foto an der entscheidenden Stelle unscharf. Man kann es aber noch erkennen. Der eigentliche Kopf der Kunststoffschraube ist ab und liegt daneben. Der daraus entstandene Gewindestift hat einen Schlitz drin.

Und das war es im Grunde auch schon. Sollte der Stift länger sein als die Führungsschiene breit ist, muss der natürlich noch auf die richtige Länge gesägt werden.

Wir schrauben die Gewindestifte nun ein und bauen den Winkelanschlag wieder zusammen.

Winkelanschlag zusammenbauen

Winkelanschlag justieren

Nun, da alles zusammengebaut ist, kann justiert werden. Das machen wir über “Trial and Error”. Wir drehen die Schrauben soweit rein, dass es passen könnte und schieben den Winkelanschlag in die Nut.

Wenn es passt: perfekt! Wir sind fertig!

Wenn es nicht passt, wird weiter justiert. Es gibt ja nur zwei Möglichkeiten: Schrauben weiter in den Winkelanschlag eindrehen um das Spiel zu minimieren, oder aber schrauben herausdrehen um das Spiel zu vergrößern.
Ich selbst habe mich mit 1/4 Drehungen herangetastet, bis es schließlich perfekt war.

Fazit

Geile Sache! Der Winkelanschlag läuft nun spielfrei. Die ganze Aktion hat inkl. Zusammenbau und Feinjustierung etwa 1,5 Stunden gedauert. Lohnt sich also meiner Meinung nach.

Grundsätzlich finde ich es schade, dass die Hersteller nicht daran denken, dass jemand mit einem Winkelanschlag auch präzise arbeiten möchte. Es wäre echt wünschenswert, dass man einen spielfreien oder wenigstens justierbaren Anschlag mit seiner Tischkreissäge mitgeliefert bekommt. Schließlich kosten (vernünftige) Tischkreissägen nicht gerade wenig Geld.

Aber naja… Selbst ist der Mann! Es hat ja dann doch irgendwie geklappt 🙂 .

Ich hoffe der Beitrag hat euch gefallen. Wenn dem so ist, besucht mich gern auf Instagram und lasst Liebe da. Ich freue mich darauf von euch zu hören 🙂

Ansonsten gerne auch mal im Blog stöbern. Da steht zwar noch nicht sooo unfassbar viel drin, aber das wird sich noch füllen 🙂 .

Und wenn du auf dem Laufenden bleiben möchtest, kannst du dich gern für den Newsletter registrieren. Definitiv kein Spam! Indianer-Ehrenwort!
(Bisher kam übrigens noch kein einziger Newsletter 😀 )

Dieser Beitrag enthält Werbung. Alle mit einem Sternchen (*) markierten Links sind Amazon Affiliate Links. Solltet ihr über den link etwas kaufen erhalte ich eine kleine Provision -für euch entstehen dabei keine Mehrkosten.

Tischkreissäge richtig pflegen

Tischkreissäge richtig pflegen

Tischkreissäge richtig pflegen

In diesem Beitrag geht es darum wie wir unsere Tischkreissäge richtig pflegen können!
Die Tischkreissäge ist wohl eine der vielseitigsten Maschinen in der Werkstatt eines Hobby-Holzwerkers. Längsschnitte, Querschnitte, Nuten, Falzen – alles kein Problem für das Moped. Leider aber nicht ganz ungefährlich, wenn man nicht zu 100% bei der Sache ist. Um die Gefahr, die von der Maschine ausgeht zu minimieren, möchte ich dir hier zeigen, wie du deine Tischkreissäge richtig pflegen und justieren kannst.
Dazu sind weder spezielle Fachkenntnisse, noch spezielles Werkzeug notwendig. Die einzig notwendige Voraussetzung ist gesunder Menschenverstand 🙂 .

Tischkreissäge richtig pflegen - Was wird benötigt?

Du benötigst dafür grundsätzlich nicht viel Werkzeug, aber so ganz ohne geht es dann leider doch nicht. Vieles davon – wenn nicht sogar alles – sollte aber schon bei den meisten vorhanden sein.

Kombinationswinkel: bei Amazon kaufen (*)
Schraubendreher mit Bitaufnahme: bei Amazon kaufen (*)
Bitset
: bei Amazon kaufen (*)
Oder direkt beides im Set
: bei Amazon kaufen (*)
Ggf. Maulschlüssel:
 bei Amazon kaufen (*)
Bremsenreiniger
: bei Amazon kaufen (*)
Allzweckfett: bei Amazon kaufen (*)

Staubsauger: Sollte man haben!
Zahnstocher oder Wattestäbchen: sollte man haben!

Los gehts - Staub entfernen Teil 1

Die ersten beiden Schritte sind aus meiner Sicht zugleich auch die wichtigsten:

1. Stromstecker ziehen!
2. Sägeblatt entfernen!

Zur Reinigung und Pflege der Tischkreissäge brauchen wir weder Strom noch das Sägeblatt. Letzteres wird erst wieder eingebaut, wenn es an die Justage geht.

Sofern die Tischkreissäge fest auf einem Wagen oder einem Unterstand montiert ist, sollte sie davon demonitiert und weggenommen werden. Dabei wird bereits das offensichtlichste Problem deutlich: Staub!

Tischkreissäge auf Wagen
IMG_20200413_110058
IMG_20200413_110225

Der Staub setzt sich selbst bei der besten Tischkreissäge der Welt einfach überall ab – sofern das Gerät mehr oder minder regelmäßig benutzt wird. So war es bei mir sogar soweit, dass ich die Säge nicht mehr bis auf 45° schwenken konnte, weil der Schwenkmechanismus voll mit Staub war. Die maximale Schnitthöhe war auch nicht mehr möglich.
Den Staub aus jeder Ecke zu bekommen ist keine leichte Aufgabe. Man glaubt gar nicht wie viele Ecken und Kanten es unter dem Rock einer Tischkreissäge so gibt.
Wir beginnen den großen Spaß also mit dem Staubsauger und einer Düse mit Bürsten. Mit dieser wird erstmal alles grobe entfernt, an das man so heran kommt. Wenn man ab und an mal mit der Düse zärtlich gegen das Gehäuse haut, kommt sogar noch ein bisschen Staub herunter gerieselt. Ich habe es zudem noch so gemacht, dass ich die Tischkreissäge einmal auf jede Seite gelegt habe, sodass der Staub von der Gegenüberliegenden Seite runter kommt.

Ich denke den Teil hier brauche ich nicht weiter auszuführen. Es ist klar was zu tun ist: Staub aus allen Ecken, Ritzen und Flächen rausholen.

Weiter gehts - Staub entfernen Teil 2

Den trockenen Staub haben wir nun erfolgreich eliminiert. Das Problem ist: nicht jeder Staub unter dem Rock der Alten ist trocken. Viele Teile – wie bspw. der Mechanismus zur Höhenverstellung des Sägeaggregats – sind gefettet und auch da setzt sich der Staub ab, den man mit einem Staubsauger nicht weg bekommt. 

Schwenkmechanismus
Höhenverstellung

Jetzt gibt es zwei Möglichkeiten: Die Hardcore-Hobbyisten schnappen sich einen Zahnstocher oder Wattestäbchen und machen jede Ritze damit sauber. Ich vermute eine alte Zahnbürste oder dergleichen würde es auch tun, aber so schlau war ich zum Zeitpunkt der Reinigung nicht.
Die zweite Möglichkeit ist mit etwas Vorsicht zu genießen: Bremsenreiniger. Wenn man die Teile damit einsprüht, fließt der Staub schon fast von allein ab. Damit bekommen wir auch altes Fett weg. Das Manko hierbei ist: die Säge MUSS trocknen und solange vom Strom getrennt bleiben, ansonsten kann es gefährlich werden und das muss nicht unbedingt sein.
Wir suchen uns also alle Teile, die gefettet sind – das sind maßgeblich der Schwenkmechanismus sowie der Höhenverstellungsmechanismus. Also alles, was wir an Gewindestangen, Rundstäben, Zahnrädern und Zahnstangen unter dem Gehäuse finden und bürsten alles einmal so richtig!

Wo es reibt und quietscht, muss Fett rein!

Wenn alles soweit sauber und halbwegs trocken ist, schnappen wir uns ein Fett und fetten alle Teile, die wir soeben geputzt haben wieder großzügig. Dazu hat sich bei mir das Allzweck- Langzeitfett von LIQUI MOLY bewährt. Kost nich viel und ist mega gut!

Die meisten unter euch kennen sicherlich Silbergleit* als Allheilmittel überall da, wo etwas rutschen soll. Und obwohl das Zeug tierisch cool ist, rate ich bei diesem Zweck hochgradig davon ab. Der Hintergrund ist: Silbergleit trocknet aus und bildet kleine Klumpen, wenn man es großzügig aufträgt. Das hat dann nach etwa einer Woche genau den gegenteiligen Effekt: Alles läuft schwergängiger als wenn es ungefettet ist.

Das coole ist: mit der Zeit merkt man gar nicht, wie sehr solche Teile verschleißen und wie leichtgängig die Säge wieder flutscht, wenn alles sauber und neu gefettet ist. Das ist ein Gefühl als wär die Säge gerade frisch vom Band gerollt. Mega!

Sägeblatt einbauen und messen

Wir wollen heute mal die Tischkreissäge richtig pflegen und dazu gehört auch eine Justage aller wichtigen Teile. Und damit meine ich hauptsächlich das Sägeblatt. Um das justieren zu können, muss das natürlich erstmal eingebaut werden. Der Vorgang ist bei so ziemlich allen geläufigen Sägen gleich und bedarf keiner speziellen Erklärung.

Nun schnappen wir uns den Kombinationswinkel (gerne den coolen Bahco Winkel*) und messen Abstände. Der Referenzpunkt hierfür ist eine der Nuten im Sägetisch. Wir wählen uns eine aus und messen den Abstandder vorderen Kante des Sägeblatts zur Tischnut sowie den Abstand der hinteren Sägeblattkante zur Tischnut.

Sägeblatt messen vorne

Es kommt hier nicht auf den hunderstel Millimeter an, aber sollte der Abstand stark abweichen, gibt es handlungsbedarf. Als meine Säge bei mir ankam, war das Sägeblatt von Vorderkante zu Hinterkante um ca. 3mm verschoben. Das ist hochgradig gefährlich und kann so richtig ins Auge gehen.
Sollte das der Fall sein, so muss es eine Justagemöglichkeit für das Sägeaggregat geben. In meinem Fall ist das komplette Aggregat mit zwei Sechskantschrauben an der Unterkante des Tisches befestigt. Diese kann man leicht lösen, das komplette Aggregat parallel zur Tischnut ausrichten und wieder festziehen. Wie das bei anderen Sägen gelöst ist, weiß ich leider nicht. Es ist aber wichtig, das herauszufinden!

Der gute Spaltkeil

Ebenfalls wichtig ist der Spaltkeil. Wie wir ja alle wissen dient der primär dazu einen Rückschlag zu verhindern.
Dieser muss absolut parallel zum Sägeblatt verlaufen. Die vordere Kante des Spaltkeils sollte dabei ca. 5mm vom Sägeblatt entfernt sein und sollte – wenn man ein Brett durch die Säge zieht – das Brett möglichst nicht berühren.
Leider ist das schwer in Worte zu fassen, daher anbei ein paar Bilder 🙂 .

Spaltkeil einstellen

Parallelanschlag - das letzte Glied der Kette

Der Parallelanschlag ist bei den meisten Tischkreissägen justierbar. Auch diesen richten wir wieder an der bereits erwähnten Referenz-Tischnut aus.
Um die Gefahr eines Rückschlags zu minimieren, kann der Parallelanschlag am hinteren Teil des Tisches auch etwas nach außen hin abweichen. Das beeinträchtigt die Schnittgüte nicht – also keine Panik. Die Schnitte werden trotzdem so wie gemessen und absolut gerade.

Parallelanschlag

Fazit

Dieser komplette Beitrag entstand, weil ich mal einen Rückschlag von der Tischkreissäge kassiert habe. Wenn mich das Holz einen Zentimeter. weiter oben erwischt hätte, wäre eine Rippe gebrochen gewesen. Ich habe fast 3 Minuten lang kaum Luft bekommen – es ging nur Schnappatmung – und die Narbe vom Einschlag des Holzstücks sieht man heute, über ein Jahr später immernoch.
Ich habe selbstverständlich erstmal eine ganze Zeit lang Angst davor gehabt die Säge nochmal zu benutzen – bis ich mir eines Tages dachte “das ist doch kacke”… Ich hab die Säge komplett zerlegt, gesäubert und neu eingestellt. Zusätzlich noch einige Modifikationen vorgenommen, auf die ich in künftigen Beiträgen noch eingehen werde.

Naja… Und das Ende vom Lied ist: ich hab alles wieder in Ordnung gebracht. Nachdem meine Tischkreissäge und ich eine kleine Beziehungspause eingelegt haben und ich alles gerichtet habe, macht die Arbeit mit der Maschine wieder Spaß!

Ich hoffe ich konnte mit diesem Beitrag dazu beitragen, dass eure Sägen vernünftig laufen!

Wenn dem so ist, besucht mich gern auf Instagram und lasst liebe da 🙂 .

Ansonsten gerne auch mal im Blog stöbern. Da steht zwar noch nicht sooo unfassbar viel drin, aber das wird sich noch füllen 🙂 .

Und wenn du auf dem Laufenden bleiben möchtest, kannst du dich gern für den Newsletter registrieren. Definitiv kein Spam! Indianer-Ehrenwort!
(Bisher kam übrigens noch kein einziger Newsletter 😀 )

Dieser Beitrag enthält Werbung. Alle mit einem Sternchen (*) markierten Links sind Amazon Affiliate Links. Solltet ihr über den link etwas kaufen erhalte ich eine kleine Provision -für euch entstehen dabei keine Mehrkosten.

Massivholzmöbel richtig pflegen

Massivholzmöbel ölen

Massivholzmöbel richtig pflegen

Auch Möbel brauchen Liebe!
Um die wunderschöne Optik eines Massivholzmöbel lange zu wahren und zu erhalten ist es wichtig dieses ab und an zu pflegen, sodass es lange erhalten bleibt und weiterhin schön aussieht.
Am Beispiel unseres Esstisches möchte ich hier demonstrieren, wie schnell und einfach es ist einem Möbelstück aus Massivholz wieder zu neuem Glanz und zu seiner ursprünglichen Schönheit zu verhelfen.

Massivholzmöbel im Stresstest

Unser Esstisch hat mittlerweile etwas über zwei Jahre auf dem Buckel. Neben dem ganz normalen “ausbleichen” durch einfallendes Sonnenlicht wurde die Oberfläche natürlich noch weiter gestresst – bspw. durch umgeschüttete Getränke, Ränder von Wassergläsern, Essensreste, etc. Aber nicht nur das: auch das Herumschieben von Tellern oder Untersetzern hat kleine Kratzer in der Oberfläche hinterlassen.

Dies alles sorgte dafür, dass unser einst wunderschöner Esstisch irgendwann richtig gut abgestumpft aussah.

Wegwerfen bzw. verkaufen und neu kaufen kam für mich absolut nicht in Frage – vor allem nicht vor dem Hintergrund, dass ich alles da habe um die Oberfläche wieder wie neu hinzubekommen.

Also: ab in die Werkstatt, Schleifgerät, Schleifpapier, Arbeitsplattenöl und alte Lappen einpacken und wieder nach Hause.

Jetzt gehts ran an den Speck!

Abgestumpfter Tisch

Schritt 1: Massivholzmöbel schleifen

Das gute Stück Massivholzmöbel wird nun geschliffen. Ich habe dazu einen Exzenterschleifer genommen – es gehen aber natürlich auch andere, günstigere Geräte wie bspw. ein sog. Delta- oder Multischleifer (einen guten und günstigen findet ihr hier:

Geschliffen wird in zwei Gängen: einmal in 180er Körnung um etwas Material abzutragen. Damit verschwinden dann eventuelle Kratzer und Wasserflecken von der Oberfläche. Außerdem erhaltet ihr dann eine gleichmäßige Oberfläche. Die Fläche lässt sich super mit der Maschine schleifen. Die Kanten mussten in meinem Fall (ungleichmäßige Baumkante) von Hand geschliffen werden.

Anschließend den Vorgang mit 320er Schleifpapier wiederholen. Ihr erhaltet danach eine glatte und vom Glanzgrad her gleichmäßige Oberfläche, die soweit vorbereitet ist für den Ölauftrag.

Ach ja… Nicht vergessen den Schleifstaub odentlich abzuwischen.

Abgestumpfter Tisch
Tischplatte schleifen

Schritt 2: Öl auf das Möbelstück geben

Nachdem der Tisch sauber und staubfrei ist, kommt das Öl drauf. Es sollte satt aufgetragen und gleichmäßig verteilt werden. Ich habe mich beim Auftrag für das Arbeitsplattenöl der Marke “F.Herz” entschieden, weil es einen. 

Öl auftragen

Das Öl muss satt aufgetragen werden, sodass es einen Film auf der Oberfläche bildet (siehe Bild 2). Am besten mit einem Baumwolllappen. Im Anschluss muss der Ölfilm etwa 10-15 Minuten in das Massivholzmöbel einziehen, sodass es nicht nur oberflächlich wirkt, sondern wirklich tief eindringt.

Schritt 3: Öl vom Massivholzmöbel abnehmen

Nachdem die Wartezeit vorüber ist und das Öl zur genüge eingezogen ist, wird es Zeit das überschüssige Öl wieder vom Möbelstück zu entfernen. Dies geschieht ebenfalls mit einem Baumwolllappen (ein altes, löchriges T-Shirt zum Beispiel).

Öl abnehmen

Das überschüssige Öl muss restlos entfernt werden, da es nach der Trocknung sonst klebt und nur sehr sehr schwer wieder zu entfernen ist.

Bei Temperaturschwankungen kann es (durch das Arbeiten des Holzes) passieren, dass bereits eingezogenes Öl wieder austritt. Das sind kleinste Mengen, die auch entfernt werden sollten – demnach ist es ratsam immer mal wieder zu kontrollieren, ob der Tisch bzw. das Massivholzmöbelstück noch trocken ist.

Das eingedrungene Öl kann nun in aller Ruhe aushärten 🙂 .

Tisch fertig geölt

Schritt 4: Lappen aufhängen

WICHTIG!!! Öl entwickelt beim Aushärten Wärme. Dabei kann es zu Rauch- und Feuerentwicklung kommen. Es ist daher absolut wichtig den Lappen gut belüftet aufzuhängen. Dies gilt nicht nur speziell für dieses Arbeitsplattenöl, sondern gilt generell für Möbel-Öle!

Fertig!

Das Massivholzmöbel kann nun wieder in neuem Glanz erstrahlen. Alles in allem hat die Aktion etwa 30 Minuten gedauert und unser Esstisch kann nun weitere zwei Jahre alle möglichen Qualen über sich ergehen lassen 🙂 .

Ich hoffe der Beitrag war hilfreich. Wenn ja, hinterlasst doch gern einen Kommentar. Wenn nicht, dann gerne (sachliche und konstruktive) Kritik. Ansonsten könnt ihr uns auch gern auf Instagram besuchen. Wir freuen uns auf euch 🙂 .

Dieser Beitrag enthält Werbung. Alle mit einem Sternchen (*) markierten Links sind Amazon Affiliate Links. Solltet ihr über den link etwas kaufen erhalte ich eine kleine Provision -für euch entstehen dabei keine Mehrkosten.

Brauche ich eine eigene Werkstatt?

Brauche ich eine eigene Werkstatt_
Ich lese derzeit ein sehr interessantes Buch über das “Wie” und “Warum” des Möbelbaus. In diesem Buch legt der Autor dem Leser nahe jeden Tag in die Werkstatt zu gehen und mindestens eine Kleinigkeit zu erledigen. Sei es das Schärfen eines Stechbeitels oder einfach nur um aufzuräumen, sodass man beim nächsten Projekt sofort loslegen kann. Nachdem ich diesen Tipp nun über fast einen Monat hinweg beherzigt habe und jeden Tag für mindestens 20 Minuten in meiner Werkstatt war (da meine Werkstatt nicht zu Hause ist, ist das für mich leider nicht ganz so einfach), stand ich nun gestern da und habe mich gefragt: “brauche ich überhaupt eine eigene Werkstatt”? Ein – wie ich finde – sehr gut passendes Thema für einen ersten Blogbeitrag.

Wie kam es zur eigenen Werkstatt?

Ich habe – wie wahrscheinlich viele andere Hobbybastler auch – mit dem angefangen, was mir von Seiten des Elternhauses zur Verfügung gestellt wurde. Die einzigen Elektrowerkzeuge waren ein Akkuschrauber der Marke “Workzone” (Aldi-Süd) sowie eine Stichsäge der Firma “Bosch” (grün). Neben diesen beiden Elektrowerkzeugen stand mir noch ein kleines Konvolut an Handwerkzeugen zur Verfügung. Hammer, Säge, Schraubendreher, Messwerkzeug, etc.

Ich fing also mit diesem einfachen Werkzeug und einem Brett an auf einem ausgemerzten Küchentisch zu arbeiten. Ohne Ahnung, ohne Fachkenntnisse und ohne großartig ausgeprägtes Geschick. Damals dachte ich nicht im Traum daran, dass ich eines Tages mal eine Werkstatt wie meine aktuelle haben könnte. Voller Maschinen und hochwertigen Hilfsmitteln. Ich habe einfach gemacht und habe mich recht wenig darum gekümmert ob ich eine Werkstatt brauche oder nicht. Auch habe ich anfangs noch nicht daran gedacht mir immer neues Werkzeug zu kaufen, sondern habe das vorhandene Werkzeug so weit getrieben, wie ich eben konnte.

Aus heutiger Sicht weiß ich dank Instagram, YouTube und dem Austausch mit “Gleichgesinnten”: ich hätte aus der alten Stichsäge und dem Akkuschrauber noch wesentlich mehr herausholen können als ich damals zustande gebracht habe, aber dazu ein anderes Mal mehr.


Nach ein wenig Übung und mit voranschreitender Zeit kam ich auch auf ganz passable Ergebnisse. Bilderrahmen und einfachere Möbelstücke waren recht schnell gemacht und werden zum Teil sogar heute noch benutzt. Es ist schon ziemlich cool zu sehen, wie die Anfänge mal ausgesehen haben. Regalbretter einfach durch eine Außenwand sichtbar mit dem Korpus verschraubt. Unsaubere Gehrungen bei Rahmen, Spaltmaße jenseits von gut und böse, etc. Und dennoch bin ich heute immernoch mega stolz auf das, was ich damals mit einer Hand voll Werkzeug zustande gebracht habe.

Irgendwann mit der Zeit, als ich dann ausgezogen bin, hatte ich einen kleinen Werkraum im Keller mit eben diesem Werkzeug und ich dachte immernoch nicht daran eine richtige Werkstatt daraus zu machen – nicht im Sinne von “ich will nicht”, sondern mir kam der Gedanke einfach nicht.  Schließlich wurden die Ergebnisse immer besser und das Geld für zusätzliches Werkzeug konnte ich mir so sparen. Warum auch, wenn die Stichsäge alles sägt, was ich so brauche!?!
Das Problem dabei war: ich hatte Nachbarn und ich mag Nachbarn nicht sonderlich. Damals wie heute. Das einzige, was die machen ist sich zu beschweren oder neugierig nach irgendwas zu fragen. Vielleicht liegts an mir, vielleicht auch nicht – who cares!?! Jedenfalls wars denen immer zu laut und obwohl ich die Ruhezeiten penibelst eingehalten habe und Abends (zwei bis drei mal die Woche) bis spätestens 19 Uhr im Keller war, war das immernoch zu viel.

Dem Hausfrieden zur Liebe habe ich mich dann auf die Suche nach einem Raum begeben, in dem ich in Ruhe meinem Hobby fröhnen konnte. Das war der Moment (ich glaube es war September 2018) an dem ich aktiv angefangen habe mich nach einem Raum umzusehen – einem Raum, den ich zu einer richtigen Werkstatt machen konnte. 

Und dann kam die Werkstatt

So entwickelte sich das bei mir über die Jahre. Immer einen Schritt nach dem anderen bin ich mehr oder weniger in eine Werkstatt “hineingezwungen” worden.

Im Endeffekt muss ich sagen, dass ich ohne Werkstatt wohl produktiver wäre. Versteht mich nicht falsch. Ich liebe meine Werkstatt. Ich liebe es einfach dort Dinge zu optimieren, Regale zu bauen, Vorrichtungen zu entwickeln, etc. Dort meine Zeit zu verbringen. Das macht alles mega Laune und lenkt vom alltäglichen Wahnsinn ab.

Und genau das ist auch der Grund, aus dem ich weniger produktiv bin. Als ich nämlich mit der ganzen Holzgeschichte anfing, wollte ich Möbel, Lampen, Messerblöcke und andere sinnvolle Dinge für unsere Wohnung basteln. Stattdessen habe ich mich ein Stück weit in meine Werkstatt verliebt und baue und optimiere diese fast ausschließlich. Das hat sich irgendwie einfach so ergeben. Warum – weiß ich nicht genau.
Wer jedoch meinem Instagram Profil folgt, weiß wovon ich rede 🙂 .

Nach über einem Jahr Auf- und Umbau kann ich nun jedoch sagen, dass ich fertig bin. Es gibt ja das altbekannte Sprichwort: “Eine Werkstatt wird niemals fertig” und ein bisschen kann ich dem Sprichwort sogar abgewinnen, aber irgendwann kommt man an den Punkt, an dem man sich denkt “habe ich eigentlich nur eine Werkstatt um eine Werkstatt zu haben!?!”. Dieser Punkt ist bei mir gerade erreicht.

Die Kehrseite der Medaille

In letzter Zeit bin ich recht viel bei YouTube und Instagram unterwegs und schaue mir verschiedene Profile und Projekte an. Ihr glaubt ja nicht, was da draußen alles gemacht wird und wieviel ohne richtige Werkstatt alles möglich ist.

Neuerdings habe ich einen YouTuber abonniert (den easyalex), der mit einem Akkuschrauber, einer Stichsäge, einem Schleifgerät und einem Brett auf zwei Böcken einfach richtig coole Projekte rund um Haus und Garten umsetzt. Seien es nun Möbel, Balance Boards oder andere coole Dinge. Mega einfaches Werkzeug, was auch schnell ohne Spezialkenntnisse einfach benutzt werden kann. Und am Ende kommen eben richtig schöne Projekte dabei heraus.

Einen weiteren Aha-Effekt in letzter Zeit hatte ich beim Surfen auf Instagram. Da habe ich einen Kollegen entdeckt, der ein Boot baut. Ohne Werkstatt, ohne Raum, ohne krasse Maschinen – in seinem Wohnzimmer! Das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen: er baut ein Boot mit einfachsten Mitteln in seinem Wohnzimmer! Überzeugt euch selbst!

Wenn ich solche Dinge sehe, werde ich schnell neidisch und hinterfrage immer, warum ich eigentlich eine Werkstatt brauche. Klar ist es richtig cool eine eigene Werkstatt zu haben. Allein schon als Rückzugsort, aber wenn man sieht, was andere Menschen so ohne Werkstatt in ihren Häusern, Wohnungen und Gärten ohne Werkstatt zustande bringen, dann ist das schon schwer beneidenswert. Man konzentriert sich einfach auf die Projekte, die man tatsächlich umsetzen möchte und läuft nicht Gefahr den ganzen Tag die eigene Werkstatt zu optimieren.

Fazit - brauche ich eine eigene Werkstatt?

Diese Frage kann am Ende des Tages wohl nur jeder für sich selbst beantworten. Ich als Hobbybastler kann dies für mich mit einem klaren “Nein” beantworten. Eine Werkstatt mit vielen tollen Werkzeugen und Maschinen erleichtert einem zwar viele Dinge, aber ich persönlich habe dadurch das für mich wesentliche aus den Augen verloren: Möbel und andere coole Sachen für meine Frau, meinen Kater und mich zu bauen! Und genau darauf werde ich mich in nächster Zeit konzentrieren.

Wie siehst du das ganze Thema? Brauchst du unbedingt eine Werkstatt oder denkst du, dass es auch ohne geht?
Lass es mich gern in den Kommentaren wissen 🙂 .

Gutes Werkzeug für den Einstieg

Wenn du gerade mit dem Holzwerken beginnen willst, dann schau dir gern mal das Werkzeug hier unten an. Qualitativ gut verarbeitet und perfekt um erste kleine Möbelstücke zu bauen 🙂 .