Nachhaltigkeit und Umwelt

“Wenn viele kleine Leute an vielen kleinen Orten viele kleine Dinge tun, dann werden sie das Gesicht der Welt verändern”. In diesem altbekannten Sprichwort steckt eine Menge Weisheit. Wenn jeder sein kleines Bisschen für den Schutz unserer Umwelt leistet, so wird in der Summe viel bewirkt werden.

Die Spanfabrik setzt auf Nachhaltigkeit

Aus diesem Grund setzt die Spanfabrik voll und ganz auf Nachhaltigkeit. Schon beim Kauf des Holzes achte ich penibel auf die Herkunft. Bei Lacken und Ölen achte ich auf die ökologische Verträglichkeit und schlussendlich ist es mir sehr wichtig möglichst wenig wegzuwerfen.

Das gute, alte Holz

Fichtenwald

Ich beziehe mein Holz von lokal ansässigen Holzhändlern, die ihr Holz wiederum von Sägewerken aus der Region beziehen. Holz online oder aus dem Ausland zu bestellen kommt für mich nicht in Frage.
Dies hat zweierlei Gründe: einerseits ist es unmöglich die Qualität eines importierten Holzes vor dem Kauf zu überprüfen. Dadurch kann es passieren, dass bereits bestelltes und geliefertes Holz maximal noch für den Ofen taugt, nicht jedoch für ein hochwertiges und langlebiges Möbelstück.

Andererseits haben wir in unserer unmittelbaren Umgebung qualitativ hochwertiges und gutes Holz. Es muss kein Baum aus dem Regenwald oder aus dem Raubbau sein Leben dafür lassen, dass jemand seinen exklusiven Esstisch bekommt.
Ein weiterer positiver Aspekt: heimisches Holz hat eine Strecke von vielleicht 500 km zurückgelegt. Importiertes Holz eher eine Strecke von 5.000 km oder mehr.

Bringen wir Farbe ins Spiel

Lacke und Öle sind aufgrund der Lösungsmittel, die meist enthalten sind, aus ökologischen Gesichtspunkten eher kritisch. Leider lässt sich dies nicht komplett vermeiden, wenn man Farbe auf sein Holz bringen will. Es gibt jedoch Produkte, die gut und weitestgehend ökologisch verträglich sind und wiederum Produkte, die weniger gutes für die Umwelt bedeuten.
Im Regelfall verlasse ich mich beim Thema Oberflächenbehandlung auf den Hersteller PNZ.

PNZ ist eine zertifizierte B-Corporation und erfüllt damit höchste soziale und ökologische Standards. Die Produkte zur Oberflächenbehandlung sind durch die Bank weg von sehr hochwertiger Qualität, sodass ich hier den optimalen Partner für meine Projekte gefunden habe!

Die Sache mit dem Müll

Müll

Zero-Waste ist ein einem Werkstattbetrieb leider nicht so ohne weiteres möglich. Doch selbst aus kleinsten Holzresten lassen sich noch Flaschenöffner, Frühstücksbrettchen oder Lampen zaubern. Ein wenig Kreativität und fleißige Hände machen so einiges Möglich.
Der sonstige Müll, der in der Spanfabrik so anfällt wird selbstverständlich penibel getrennt und im Anschluss bei einem lokal ansässigen Abfallentsorgungsunternehmen fachgerecht entsorgt.

Und sonst so?

Baum pflanzen

Für jedes Kundenprojekt, welches ich umsetze, pflanze ich zwei Bäume. Nicht im wörtlichen Sinne, aber ich spende die Summe zweier gepflanzter Bäume an den PRIMAKLIMA e.V., damit Wälder von Menschen wieder aufgeforstet werden, die das Handwerk verstehen.

Apropos Bäume pflanzen:

 hast du schonmal die Suchmaschine Ecosia ausprobiert? Die Suchergebnisse sind sehr gut und für alle 45 Suchanfragen wird ein Baum für dich gepflanzt. Wenn du mehr wissen möchtest, schau mal hier vorbei.

Mir ist selbstverständlich klar, dass ich die Welt allein nicht retten kann – und an dieser Stelle möchte ich gern nochmal auf das Eingangszitat verweisen – aber wenn jeder sein kleines Bisschen zum Schutz der Umwelt beiträgt, achtsam und nachhaltig lebt, ist schon viel geschafft. Und so richtig schwer ist das eigentlich auch nicht 🙂 .