Die Spanfabrik Story

Wer schreibt hier eigentlich?

Ziemlich fiese Fresse

Hi! Mein Name ist Vitali (in Fachkreisen auch liebevoll “vita” genannt – ja richtig, mit kleinem “v”!).

Ich bin der sympathisch lächelnde Kollege mit dem Akkuschrauber in der Hand und ich freue mich wahnsinnig darüber, dass du den Weg zur Spanfabrik gefunden hast. Ich bin derzeit 34 Jahre alt (Tendenz steigend) und wohne im wunderschönen Leverkusen. Das ist dieser kleine Fleck auf der Karte zwischen Köln und Düsseldorf.

Meine Brötchen verdiene ich als Inhouse IT-Berater für einen lokal ansässigen Pharmakonzern und habe dort absolut nichts mit dem Werkstoff Holz zu tun. Nichtmal mein Schreibtisch im Büro ist aus Holz.

Da ich mich bereits als Kind sehr stark für PCs (auch abseits von Computerspielen) interessiert habe, beschloss ich in meiner Jugend das Handwerk der Informationstechnologie zu erlernen. Sage und schreibe zwei Ausbildungen und ein Studium später bin ich nun dort gelandet, wo ich heute bin.

Und obwohl der Job sehr vielseitig und oftmals herausfordernd ist, so ist er leider nicht immer richtig erfüllend (Sorry, Chef!).

Die Sache mit dem Holz

Ich brauchte einen Ausgleich zum Büroalltag. Und hierfür war eine Sache recht praktisch: nämlich die Tatsache, dass ich über die letzten knapp 15 Jahre eine Abneigung gegen gekaufte Geschenke entwickelt habe. Ich mag es nicht gekaufte Dinge zu erhalten, aber noch weniger mag ich es gekaufte Dinge zu verschenken.

Ich habe also angefangen Dinge selbst zu bauen. In der Garage meiner Eltern. Mit einer ausgeleierten Stichsäge und einem Grundstock an Handwerkzeug. Die ersten Projekte waren Bilderrahmen, Regale und Schatullen für diverse Kleinigkeiten. Natürlich alles ganz einfach und so hochwertig, wie es mit einer Stichsäge und wenig Ahnung eben geht.

Über die Jahre wurde dann aus gelegentlichen Basteleien ein richtiges Hobby und entwickelte sich bis heute zu einer echten Leidenschaft weiter.

Holzwagen

Und dann kam die Spanfabrik

Auch die Entwicklung der Werkstatt nahm ihren Lauf: zu Beginn hatte ich eine kleine Arbeitsfläche in der Garage meiner Eltern – nicht nachvollziehbarerweise wollten die trotzdem noch ihr Auto dort parken können. Als ich umgezogen bin ging die Bastelei im Keller weiter und nachdem die verklemmten Nachbarn anfingen sich über den Lärm zu beschweren, habe ich – um des Hausfriedens willen – etwas anderes gesucht. Das war der Moment, an dem die Spanfabrik gegründet wurde.

Nicht falsch verstehen – die Spanfabrik ist definitiv keine Schreinerei oder dergleichen. Ich habe mich zum Einzug in die neue Werkstatt einfach nur dazu entschlossen meinem Hobbyprojekt einen Namen zu verleihen. Im Vorfeld habe ich mir wochenlang Gedanken darüber gemacht und habe mich schlussendlich auf “Spanfabrik” eingeschossen. Kurz, knackig, prägnant und man bekommt direkt eine Vorstellung von der Sache.

Die Werkstatt ist eine angemietete Doppelgarage, die ich mir mit zwei Schweißern bzw. Metallköpfen teile. Beides ziemlich coole Menschen und wir arrangieren uns derzeit wie es mit der Platzsituation und dem Layout der Werkstatt weiter geht. Momentan sind alle meine Maschinen und Möbel auf Rollen, sodass man diese zur Seite schieben kann und die Kollegen dort irgendwie arbeiten können. Da dies aber alles andere als das höchste der Gefühle ist, überlegen wir uns eine permanentere Lösung.

Perspektivisch wird es jedoch so sein, dass die Doppelgarage wohl nicht die letzte Station auf meiner Reise sein wird. Böse Zungen behaupten, dass der Eigentümer das Gelände in den nächsten Jahren ganz oder teilweise verkaufen will. Soll mich derzeit aber nicht stören. Darüber mache ich mir dann Gedanken, wenn es soweit ist und solange will ich hier einfach mein Ding machen.

Mal so nebenbei:

Falls dich die Entwicklung der Werkstatt interessiert, dann schau doch mal auf Instagram vorbei. Ich versuche hier den Aus- und Umbau, sowie weitere Projekte so gut es geht für die Nachwelt festzuhalten.

Schließlich ist es nie passiert, wenn man es nicht auf Social Media geteilt hat 🙂 .

Endlich ein Bereich zum Austoben!

Busausbau

Das gute an meiner Werkstatt ist: sie liegt recht weit abseits von allem. Ich kann also gut und gerne mal Sonntags oder an Feiertagen arbeiten. Auch zur Mittagszeit nörgelt niemand rum, wenn es mal etwas lauter ist. So findet man selbst als vollzeitbeschäftigter Bürohengst genug Zeit seine Ideen und Pläne in die Tat umzusetzen.

Und wenn ich mal keine Lust mehr habe zu basteln, dann schreib ich einfach Romane und Textwände mit ein paar Bildern auf dieser Seite und Instagram.

Sowohl das Designen von Möbeln und Vorrichtungen als auch die praktische Umsetzung machen mir einfach unfassbar viel Freude und das möchte ich natürlich auch irgendwie teilen.

Da fliegen die Späne

Was genau ich mache kommt immer auf die jeweilige Situation bzw. auf den Bedarf an. Ich will mich nicht darauf beschränken nur Möbel oder nur Dekokram zu bauen. Ich mache irgendwie von allem ein bisschen. Teilweise für mich selbst, teilweise für andere, aber am liebsten mit anderen.

So bin ich derzeit bspw. dabei meine Werkstatt neu zu planen und einzurichten. Davor habe ich ein mobiles Untergestell für meine Kapp- und Gehrungssäge gebaut. Mein bisher größtes und bis Dato auch anspruchsvollstes Projekt war der Ausbau eines Kleintransporters zum Wohnmobil, an dem ich mich immernoch nicht satt gesehen habe. Der Urlaub damit war der Knaller.

Und meine Fähigkeiten werden auch immer besser. Ich schätze mal das ist zwangsläufig so, wenn man etwas oft und vor allem gern macht. Leider kann man die Entwicklung nicht messen, aber ich umschreibe es mal so: früher war ich froh, wenn ich zwei Bretter irgendwie aneinander geschraubt bekommen habe, heute sind die zwei aneinander geschraubten Bretter sogar im rechten Winkel zueinander. Wenn das mal keine Entwicklung ist, weiß ich auch nicht 😀 .

Spaß beiseite: ich erhalte mittlerweile ganz passable Ergebnisse bei meinen Kreationen und behaupte, dass ich viele Dinge weiß, die sich ein Laie erst ergoogeln müsste. Allerdings bin ich noch sehr sehr weit davon entfernt meine Arbeit mit der eines gelernten Schreiners zu vergleichen. Ich hoffe, dass ich eines Tages mal an diesen Punkt komme.

Kappsägestation halb fertig
Kappsägestation fertig

Jaja… Blah blah blah…

Ich merk schon: so langsam wirds hier zu viel Text. Deine Geduld soll ja auch nicht überstrapaziert werden. Solltest du noch Fragen haben, kannst du mich gern jederzeit kontaktieren. Oder du hinterlässt mir hier einfach einen Kommentar. Ich freue mich darauf dich kennenzulernen 🙂 .

Und nun wünsche ich dir viel Spaß auf Spanfabrik.de!